Resilienzfaktor Selbstverantwortung

Die Resilienz-Faktoren: Selbstverantwortung

Nachdem wir bereits vier Resilienz-Faktoren erläutert haben, die zur mentalen Widerstandskraft beitragen, nehmen wir uns heute Nummer 5, die Selbstverantwortung, vor: Wer erkannt hat, dass er selbst wirksam sein kann (Artikel), ist nur einen Schritt davon entfernt, auch selbst die Verantwortung zu übernehmen und der Zukunft und notwendigen Veränderungen aktiv entgegen zu gehen.

Was auch immer uns an Herausforderungen oder Widrigkeiten begegnet, WIR haben die Wahl, WIE wir darauf reagieren. Wer eigenverantwortlich handelt, macht sich bewusst, dass er über seine eigenen Reaktionen auf Probleme ganz allein entscheidet. Wer dagegen andere verantwortlich macht, macht sich selbst zum Opfer, fühlt sich ohnmächtig. In dem Wort Eigenverantwortung steckt das Wort „Antwort“ und das Wort „eigen“. Es geht also darum, die eigene Antwort zu finden auf Umstände, die mich herausfordern.
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Lösungsorientierung – Auswege sind da, man muss sie nur finden

Licht am Ende Tunnels
Licht am Ende Tunnels. Foto: Silke Schippmann

Die Lösungsorientierung ist, neben den in früheren Beiträgen genannten, ein weiterer Faktor, der die Resilienzfähigkeit von Menschen bestimmt. Es hat sich als sinnvoll herausgestellt, nicht in Problemen zu denken, sondern sich auf das Finden einer Lösung zu fokussieren. Sich auf die Suche nach den Ursachen eines Problems zu begeben, ist rückwärtsgewandt. In der Vergangenheit zu wühlen, vor allem, wenn man die Ursache nicht findet, lähmt und hilft oft nicht. Nicht immer gibt es nämlich Ursachen für die eigenen Probleme oder zumindest keine, auf die man Einfluss hat.

Autorin Monika Gruhl sagt: „Die lösungsorientierte Grundhaltung richtet sich auf das, was funktioniert, statt auf das, was nicht klappt.“

Auf die Lösung, die in der Zukunft liegt, hat man Einfluss. Man kann sie finden oder selbst gestalten. „Lösungsorientierung – Auswege sind da, man muss sie nur finden“ weiterlesen

Anna und Tim wollen es wissen: "Resi… wer?"

Anna Momber-Heers und Tim Edmond Laufer von „Acting for Business“ haben ein Interview mit Nicole gemacht, die Rede und Antwort zu Resilienz stand. Ein guter Einstand für alle, die ein paar erste Informationen zu Resilienz erfahren möchten. (Dauer: ca. 20 Min.) Anna und Tim sprechen mit Nicole Willnow über Resilienz from acting for business on Vimeo Die Präsentations-Workshops von Anna und Tim können wir übrigens aus … Anna und Tim wollen es wissen: "Resi… wer?" weiterlesen

Optimismus – "Es war schwierig, aber ich habe es geschafft."

Wer eine Krise bewältigen muss, sollte sich vor Augen halten, dass Krisen zeitlich begrenzt sind und überwunden werden können.

Zitat Charlie Chaplin
„Nichts ist permanent in dieser verrückten Welt, nicht mal unsere Zweifel.“ Charlie Chaplin

Diese Art von Optimismus speist sich u.a. aus den Erinnerungen an bereits bewältigte frühere Krisen oder schon erreichte Erfolge. Buchautorin Micheline Rampe nennt das den „Glauben an die eigene Selbstwirksamkeit“. Es geht nicht um Schönwetter-Positivismus à la „Die Welt ist schön und mir wird nur Gutes verfahren, wenn ich nur fest genug daran glaube“. „Optimismus – "Es war schwierig, aber ich habe es geschafft."“ weiterlesen

Akzeptanz: Es ist, wie es ist.

Wenn man einem krisenhaften Ereignis in seinem Leben begegnet, sei es ein Job-Verlust, eine Trennung, eine Krankheit oder ein Todesfall, aber auch kleineren Widrigkeiten wie nicht bestandene Führerschein-Prüfungen, wird dieses Ereignis meist nicht einfach wieder verschwinden. Weder durch Verleugnung, noch durch Kopf-in-den-Sand-stecken, noch durch Weglaufen. Nur kurzfristig kann man so tun, als ob das alles gar nicht passiert sei.  „Akzeptanz: Es ist, wie es ist.“ weiterlesen