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Resilienz für Gründer im Health-Bereich – Wichtige Fähigkeit für eine unsichere Zukunft

Resilienz, das Immunsystem für Startups

Kein Wellness-Programm, sondern unverzichtbares Mental-Training für Gründer und Teams

Startup-Gründer sind im besten Fall von Visionen getragen. Was ist aber, wenn eine Krise eine dieser Visionen schwer stört oder sie unbrauchbar macht? Was ist zu tun, wenn etwas nicht so läuft, wie geplant, zum Beispiel, wenn die erstrebten Entwicklungsstadien nicht erreicht werden? Wie können Gründer ihre Leidenschaft in Zeiten zunehmender Unsicherheit und Rückschläge wiederherstellen, um doch noch erfolgreich zu werden?

Startups investieren in Tech-Stacks, Growth-Strategien und UX-Optimierung. Doch wer Systeme verändern will, muss insbesondere im Gesundheitswesen selbst systemisch stabil sein. Dabei hilft Resilienz. Kein Modewort, sondern eine mentale und organisatorische Infrastruktur. In Healthtech-Startups entscheidet sie nicht selten über nachhaltigen Erfolg oder schleichende Erosion.

Resilienz ist in den letzten Jahren stärker in den Fokus gerückt, weil die zunehmend beschleunigte Welt auch schneller zu wirtschaftlichen und persönlichen Krisen führt. Da ist Prävention wichtiger denn je. Da man die Krisen und Probleme meist nicht verhindern kann, ist der Umgang damit entscheidender denn je. Wie Studien belegen, sind resiliente Menschen und Organisationen üblicherweise im Vorteil.

Warum ist Resilienz für Gründer essentiell und wie lässt sich dieser Power-Skill stärken? 

Es gibt viele Artikel und Abhandlungen über Resilienz, auch ein paar zu Resilienz im Unternehmen. Und trotzdem wird das Konzept zu häufig missinterpretiert, um nicht zu sagen, falsch verstanden, was teilweise sogar zu einer ablehnenden Haltung führt. Aber Resilienz ist kein Wellness-Trend, und es geht auch nicht nur um Cyber-Resilienz.  Resilienz ist eine Kernkompetenz, die besonders in Krisenzeiten unabdingbar ist und dann gar zur Überlebenskompetenz werden kann. Und zwar im Persönlichen wie auch innerhalb der Organisation. 

Resilienz bedeutet nicht weniger Stress, sondern eine bessere Stressverarbeitung. Nicht das Vermeiden von Krisen, sondern die Fähigkeit, unter Unsicherheit handlungsfähig zu bleiben. 

Es ist offensichtlich, dass Belastung und Stressresistenz in der Gesundheitsbranche sowie in Health-Startups derzeit ein großes Thema sind. Gerade in komplexen Branchen wie dem Gesundheitswesen wird Resilienz damit zum strategischen Skalierungsfaktor. Aber warum ist Resilienz auch für Gründer und damit auch für Health-Startups so wichtig? Was bringt einem Resilienz und wie kann man daran arbeiten? Das Wichtigste vorab: Resilienz kann man lernen und weiterentwickeln.

Warum brauchen gerade Gründer im Gesundheitswesen mehr Resilienz?

Warum brauchen Gründer mehr Resilienz als andere Geschäftsführer etablierter Unternehmen? Haben Gründer, gerade wenn sie in der Gesundheitsbranche arbeiten, nicht schon per se bessere Voraussetzungen für mehr Resilienz?
Gerade bei Ausgründungen im Gesundheitswesen ist es manchmal so, als ob man am Bahnhof stehen würde. Gründer sehen, wie alle Züge abfahren, nur der Eigene bleibt stehen. Nicht, weil die Idee schlecht wäre, sondern weil Konjunktur, Kapitalmarkt oder Regulierung den Fahrplan bestimmt.

In Startups gibt es weniger Routine als in anderen Unternehmen, dafür mehr neue Wege, ständig neue Herausforderungen und Unwägbarkeiten. Budgets für Innovationen sind limitiert. Weiterhin gibt es eine Vielzahl von Regulierungen und Standards, die eingehalten werden müssen, sowie unübersichtliche Fördermöglichkeiten. Sich als Gründer in die Unsicherheit der Ausgründung zu begeben, ist riskant, weshalb viele diesen Schritt gar nicht erst wagen. Die wenigsten geben von heute auf morgen ihren gut bezahlten Job auf, kündigen und werden von heute auf morgen Unternehmer. Gründer haben dafür häufig eine starke Leidenschaft, einen hohen Leidenswillen und eine hohe Leistungsbereitschaft. 

Leider kann es trotz höchster Bemühungen manchmal zu wenig Erfahrung geben, nicht nur beim Gründer, sondern auch bei den Mitarbeitenden. Beispielsweise fehlt es an Wissen zur Buchhaltung, zu Serviceketten sowie zu Schnittstellen, etwa zur Vereinbarkeit des Produkts mit Hygieneanforderungen. Zudem müssen sich die Teams im Startup erst einspielen, Regeln ausgehandelt und produktive Arbeitsmodi gefunden werden.

Wer noch nicht sicher am Markt ist, noch kein perfektes Team zusammengestellt hat, Märkte noch nicht in der Hand hat, wird von Krisen mehr gebeutelt und braucht daher mehr Widerstandskraft. Startups müssen besonders widerstandsfähig sein, da sie typischerweise mit einer Reihe von Herausforderungen und Unsicherheiten konfrontiert sind, die etablierte Unternehmen im besten Fall bereits überwunden haben.

Im Zusammenhang mit dem betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM) und den ESG-Kriterien (Environment, Social, Governance), die speziell Kapitalunternehmen erfüllen müssen, wird die mentale Gesundheit der Mitarbeiter zudem immer wichtiger. Inzwischen sind über 50 Prozent der krankheitsbedingten Fehltage auf psychische Erkrankungen zurückzuführen. Daher ist nicht nur die Förderung der physischen Gesundheit der Mitarbeiter, z.B. durch ein Sportangebot, Yoga oder Ähnliches, relevant, sondern auch die Förderung der mentalen Gesundheit. Resilienz kann hier helfen, Struktur zu schaffen.

Wie kann ich als Gründer meine Resilienz fördern?

Resilienz hilft Startups, mit einem höheren Stressniveau umzugehen, Burnout entgegenzuwirken, durchzuhalten und die langfristige Rentabilität des Unternehmens zu erreichen. Und Resilienz hilft bei fehlendem Durchhaltevermögen, wenn es nicht so klappt, wie es soll. Dranbleiben wird sich lohnen.
Die Anwendung der sieben Säulen der Resilienz im Startup-Alltag dient als aktives Management-Tool, um nicht nur persönliche Krisen zu bewältigen, sondern auch die gesamte Organisation strukturell zu festigen. Deswegen hier ein sehr kurzer Abriss dazu, wie die psychologisch definierten Resilienzfaktoren auf Personen wie Teams und Organisationen wie Startups angewendet werden können. 

Säulen der Resilienz

Abbildung 1: Sieben Säulen, um seine Resilienz zu fördern

Gründer sollten die in Abbildung 1 dargestellten Faktoren kennen, reflektieren und durch deren Anwendung ihre persönliche Resilienz stärken. Dann kann man dasselbe Vorgehen für Teams, Projekte und schließlich für das gesamte Startup anwenden. Im Detail heißt dies: 

  • ✅ Akzeptanz: Die Situation ist, wie sie ist. Akzeptiere dies und frage nicht nach dem Warum.
  • ✅ Optimismus: Es gab auch zuvor schwierige Situationen oder Krisen, die gemeistert werden konnten. Dies wird sicher wieder gelingen.
  • ✅ Selbstwirksamkeit: Raus aus der Opferrolle, rein ins Bewusstsein, dass du eine Krise überwinden kannst. Du bist nicht hilflos; du hast die Kontrolle. Aktivität bringt Selbstwirksamkeit.
  • ✅ Selbstverantwortung: Niemand anderes als man selbst wird das Nötige tun, also leg los. Vom Wissen, dass es geht, ins Tun zu kommen.
  • ✅ Netzwerkorientierung: Ein Netzwerk hilft, wenn man es rechtzeitig aufbaut und, nachdem man selbst auch schon Hilfe gegeben hat, um Hilfe bitten zu können. Erst geben, dann nehmen.
  • ✅ Lösungsorientierung: Für fast alles gibt es eine Lösung. Suche nicht nach Problemen, sondern werde kreativ, um auch ungewöhnliche Lösungen zu finden. 
  • ✅ Zukunftsorientierung: Schritte in die Zukunft, um fundierte Lösungen in die Tat umzusetzen. Keine Angst vor Fehlern.

Angefangen bei der Akzeptanz einer Krise, über den Optimismus, der einem sagt, dass das Unternehmen wahrscheinlich schon andere Herausforderungen gemeistert hat und es auch diesmal schaffen wird, bis zur Selbstwirksamkeit, die das Erkennen unternehmerischer Chancen befördert. Netzwerke sind hierbei wichtig, wie folgendes Statement aus der Praxis visualisiert: 

Aus meiner Erfahrung entsteht unternehmerische Resilienz zudem vor allem dort, wo Gründerinnen und Gründer konsequent aus Fehlern lernen und ihr Netzwerk aktiv pflegen. Entscheidend ist, Abhängigkeiten frühzeitig zu erkennen und zu reduzieren. 

Resiliente Startups adressieren daher frühzeitig mehrere Marktsegmente, prüfen alternative Erlösmodelle und erschließen zusätzliche Zielgruppen. Gerade in der Frühphase ist ein hohes Maß an Bootstrapping sinnvoll, um Verhandlungsmacht zu sichern und strategische Optionen offenzuhalten.

Stefan Riedel, Venture Scout und Startup-Berater der Technischen Hochschule Deggendorf

Auch Lösungs- und Zukunftsorientierung, die die Kreativität und Innovationskraft der Organisation stärken, machen in Unternehmen ebenso Sinn wie bei Personen. Während Resilienz auf der persönlichen Ebene, d.h. bei Gründern, zuerst gefördert werden kann, geht dies anschließend auch auf Team- und Unternehmensebene.

Wie lässt sich Resilienz auf Organisationsebene als Wettbewerbsvorteil nutzen?

Die großen finanziellen oder sonstigen Anforderungen an Unternehmen haben sich seit 2019 verdoppelt. Zeiten also, in denen Resilienz, also die Widerstandskraft in Krisen, zu den Schlüsselqualifikationen in Unternehmen gehören sollte. Dabei gilt operative Resilienz als der Ansatz, der die entscheidenden Faktoren für das Unternehmen identifiziert und Investitionen und Zeit entsprechend priorisiert.

“Organisatorische Resilienz ist die Fähigkeit einer Organisation, sich schrittweise entwickelnde Veränderungen und plötzliche Störungen zu antizipieren, sich darauf vorzubereiten, darauf zu reagieren und sich an sie anzupassen, um zu überleben und zu gedeihen.“ (ISO-Norm 22316)

Erfolgreiche Unternehmen schaffen es, zu florieren, auch wenn sie ständig mit Unsicherheit konfrontiert sind. Sie können besser auf Krisen reagieren als Ihre Mitbewerber. Ihr Erfolgsgeheimnis liegt auch in ihrer gesteigerten Widerstandskraft und in der Resilienz der Organisation. 

Nicht mal die Hälfte der Führungskräfte weltweit sieht ihr Unternehmen als vorbereitet an, Disruptionen und wirtschaftlichen Unwägbarkeiten standzuhalten. Dies zeigt der „Resiliency Rules Report“ der Firma „SAS – Lösungen für Analytics und künstliche Intelligenz (KI)“, die diese Studie unter 2400 Managern von mittleren und großen Unternehmen in 2022 durchgeführt hat (SAS, 2023).

Die Studie zeigt eine erhebliche Diskrepanz zwischen Wunsch und Wirklichkeit: Fast alle Befragten halten Resilienz für geschäftsrelevant, doch bei der Umsetzung sehen sie noch deutlichen Handlungsbedarf. Dabei sind die Befragten mehrheitlich (70 Prozent) optimistisch, was die wirtschaftliche Zukunft in ihrer Region angeht, ganze 80 Prozent geben zudem an, aktuell in Planung und Strategie für mehr Resilienz zu investieren.

Wie bei allen Strategien beginnt man mit einer Situationsanalyse zur Anpassungsfähigkeit und Vulnerabilität eines Unternehmens und versucht, mögliche Diskontinuitäten in der Zukunft zu prognostizieren. Nach der Situationsanalyse kommt es zur Festlegung der gewünschten Zielsetzungen, beispielsweise einer Erhöhung der Resilienz, insbesondere des Resilienzfaktors XYZ oder z.B. der Sicherung der Unternehmensperformance. Nach der Festlegung der Ziele müssen geeignete Strategien zur Steuerung der Resilienz definiert und schließlich in Maßnahmen umgesetzt werden.

Mögliche Vorteile für die Organisation, die durch Resilienz entstehen:

  • Burnout bei Gründern und Personal abwehren
  • Reduktion der Krankheitstage über die Organisation
  • Unsicherheiten abgebaut, Handlungsfähigkeit erhöht, 
  • Größere Anpassungsfähigkeit an schwierige Situationen
  • Planungssicherheit erhöht
  • Umgang mit wirtschaftlichen und politischen Unsicherheiten verbessert
  • tbc.

Wie ist das Resilienzprofil im Unternehmen?

Dafür kann man ein sogenanntes Resilienzprofil festlegen, das sich aus den oben genannten Faktoren zusammensetzt. Es gibt weder Anfang noch Ende der Resilienz. Jeder Mensch und jede Organisation haben ihr Resilienzprofil. Der eine steht am Anfang, der andere hat schon viel Gelassenheit erreicht, für alle sollte es lebenslanges Lernen sein. Jeder Resilienzfaktor liefert Anhaltspunkte für Verbesserungen. Sowohl bei Personen als auch bei Organisationen verändert sich die Resilienz mit der Zeit und muss deshalb regelmäßig nachjustiert werden. 

Mit folgenden Fragen kann der Status-Quo der Resilienz des Unternehmens bestimmt werden:

  • Was sind innovative Beispiele für eine resiliente Unternehmenskultur?
  • Welche Merkmale hat eine resiliente Organisation?
  • Wie genau lässt sich eine lernende Organisation entwickeln?
  • Welchen Einfluss haben ein agiles Mindset, Kultur und Klima in der Organisation?
  • Welche Strukturen unterstützen die Zukunftsfähigkeit und Krisenfestigkeit?

Die Beantwortung der (in Abbildung 2) dargestellten Fragen helfen, Stärken zu erkennen und Potenziale für eine krisenfeste Zukunft zu nutzen

Resilienz-Profil

Abbildung 2: Bestimmung des Resilienzprofils Ihres Unternehmens 

 

Fazit: Wer verändern will, muss selbst resilient sein

Egal ob Burnout, Depressionen, Angststörungen, Überlastung oder anderes, man kann nicht mehr leugnen, dass diese Probleme der Mitarbeiter Auswirkungen auf jede Organisation haben. Und das ist übrigens nicht erst seit fünf Jahren so. In Anbetracht der Pandemie, der wirtschaftlichen Turbulenzen, tiefgreifender kultureller Veränderungen und anderer Herausforderungen steht die mentale und psychische Gesundheit der Mitarbeiter ganz oben auf der Prioritätenliste der Unternehmen.

 31 Prozent der Unternehmen planen deswegen Investitionen in die persönliche und emotionale Resilienz ihrer Belegschaft – um dadurch natürlich auch ihre Unternehmensresilienz grundlegend zu stärken. Gerade wer im Gesundheitswesen „helfen“ oder „heilen“ möchte, muss sein eigenes körperliches und mentales Immunsystem bestmöglich aufbauen, muss sich also um seine Resilienz kümmern. 

Es bleibt die Frage, wie speziell die Führungskräfte dazu beitragen, das Unternehmen und die Beschäftigten gut durch Krisen zu führen. Die Überprüfung der vorhandenen Literatur zeigt, dass die Resilienz von Unternehmern und Führungskräften für den unternehmerischen Prozess von zentraler Bedeutung ist, da sie die Initiierung, das Engagement und die Durchführung unternehmerischer Bemühungen beeinflusst. In der Realität wird die eigene Resilienz nicht so hoch eingeschätzt, wie es wünschenswert wäre. Es gibt also noch einiges zu tun. 

 „Wie resilient ein Unternehmen ist, hängt maßgeblich davon ab, wie resilient die Person ist, die es leitet.“ Dr. Annette Icks

Resilienz ist für Startups kein Wellness-Tool, sondern eine strategische Infrastruktur, insbesondere im regulierten und komplexen Umfeld von Ausgründungen im Gesundheitswesen. Wer erfolgreich und dauerhaft skalieren will, braucht nicht nur Kapital und Technologie, sondern auch die Schlüsselfähigkeit “Resilienz“, um Krisen psychologisch und strukturell zu bewältigen.

“Resilienz ist mentale, finanzielle und marktseitige Unabhängigkeit. Ein zentraler Hebel sind wiederkehrende Umsätze, die Planungssicherheit schaffen und die Abhängigkeit von Einzelentscheidungen Dritter reduzieren. Wer daran arbeitet, strukturell breit aufgestellt zu sein, kann Krisen nicht nur überstehen, sondern auch strategisch für die eigene Weiterentwicklung nutzen.” 

Stefan Riedel, Venture Scout und Startup-Berater der Technischen Hochschule Deggendorf

 

Autoren

  Nicole Willnow, Groß- und Außenhandelskauffrau, Wirtschaftsdiplom, Gründerin von Resilienzia, Mitgründerin der Digital Media Women. Sie ist zudem Autorin in den Bereichen Marketing, Personalwesen und Arbeitswissenschaften. Mehr Infos: https://resilienzia.de/resilienzia/ueber-uns/
  Domenic Sommer, Gesundheitswissenschaftler, forscht zur Gesundheitsversorgung und arbeitet in Projekten zur ländlichen Versorgung mit innovativen Healthtech-Startups zusammen. Mehr Infos: https://www.researchgate.net/profile/Domenic-Sommer

Ressourcen/Quellen

SAS. (2023). Resiliency Rules Report. Abgerufen von https://www.sas.com/content/dam/SAS/documents/corporate-collateral/brochures/en-resiliency-rules-113364.pdf

Resilienz – Power Skill für starke Startups, 2023, 132 Seiten, ISBN: 3982584612
https://resilienzia.de/buch-resilienz/ 

 

Admin Resi
Resi Admin

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